Dienstag, 24. Januar 2012

Ois Powidl ...

... oder Popille, wie Moritz lange zu sagen pflegte : ) Heißt hier so viel wie, "Ist mir alles egal!"



Powidl ist etwas typisch österreichisches, kommt allerdings aus der bömischen Küche, die die österreichische ja stark beeinflusst oder besser gesagt bereichert hat.
Powideldatschkerln, Buchteln, Germknödel, Kolatschen ... ihr merkt, ich komme ins Schwärmen, und das mit Recht.
Ich habe jetzt gegoogelt, in Deutschland ist Powidl anscheinend als Pflaumenmus bekannt, aber noch wichtiger, erhältlich.

Denn Moritz und ich haben unseren Frühstückstisch seit den Feiertagen um eine Köstlichkeit erweitert.
Bisher wechselten wir im Winter  immer zwischen dem TCM Brei mit gerösteten Nüssen, Mandelmuß und gedünsteten Äpfeln, Grießbrei, Haferbrei, Marmeladetoast und eher selten, Cerealien. Manchmal gibt es auch ein fettes Stück Mohnstrudel ...

Herr B. liebt Pofesen, aber morgens um 7:00 etwas in heißem Fett raus zu braten, nö, da macht mein Magen nicht mit ... zumindest nicht unter der Woche ... außerdem kriegt man den Geruch den halben Tag nicht aus der Kleidung, von den Haaren ganz zu schweigen.

Und Moritz, tja, der ißt nur das, womit er sich seine Finger nicht schmutzig macht ! (ist das zu glauben, mein Kind will sich nicht schmutzig machen!! )

Hier also die super schnelle Fingerfood, light Version.
Ohne Ei und ohne Fett.

Nur einen Sandwitchmaker braucht man ... wir haben so ein Alleskönner Teil, mit 3 Aufsätzen für Waffeln, Sandwitches und Grill bzw Toast ... unerlässlich in jedem Familienhaushalt : )

Zutaten:
  1. Vollkorn Toastbrot,
  2. Butter und
  3. Powidl

...in den Sandwitchmaker und fertisch ...

Momentanes Lieblingsfrühstück

... schmeckt auch kalt gut und wird uns bestimmt im Sommer oft als Proviant begleiten!
Ich sollte es vielleicht auch mal mit Schokofüllung versuchen : )

Kommentare:

  1. huuui, jetzt sieht man mal richtig, wie das Kind groß geworden ist, und sich seine Züge langsam verändern...
    Das ist das schöne am Bloggen. Man darf mit dabei sein.
    Und Mauzie kenne ich nun schon seit über drei Jahren.
    Wobei "kennen" natürlich zuviel gesagt ist...;-)))

    Und German Pflaumenmus liebe ich ebenfalls!
    Die ösi-Variante ist mir leider noch nicht begegnet!

    LG Claudi

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    1. Ja, das stimmt, groß ist er geworden ... wo ist nur die Zeit geblieben ... und ich kenne das aus anderen Blogs. Man fühlt sich doch sehr familiär, vor allem wenn Kinder im Spiel sind : ) Ich finde es schön. Es gab da mal eine Doku. Da haben sie Kinder von der Geburt weg, bis ins Erwachsenenalter mit der Kamera begleitet ... es war, glaube ich, eine Langzeitstudie ... das war auch spannend ... aber an sich ist das hier nicht viel anders : ) Bin gespannt, wie Moritz das mal sehen wird, wenn er alt genug ist um es zu verstehen ...

      Also Pflaumenmus kenne ich nur aus dem Reformladen ... das schmeckt weniger intensiv ... Powidl ist fast schon schwarz und ganz fest ... die Zwetschken werden ohne Zucker oder Gelierhilfe eingekocht. Ursprünglich hat man Dörrzwetschken verwendet, heute eher lang gereifte Zwetschken ... ähnlich wie beim Wein die Spätlese, mit hohem Zuckergehalt ... sie ist pick süß : ) Solltest du keine finden, gib Bescheid, dann schicke ich dir eine ; )

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  2. Wa? Hab´ ich das jetzt richtig verstanden, in Österreich gibt es kein Pflaumenmus zu kaufen? Oh Kat, ich glaube, du bekommst bald viiiele Care-Pakete aus D mit Mus geschickt ;-)
    (Ich mag kein Pflaumenmus, brrr, schmeckt irgendwie bitter ...)

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    1. Ich habe mal im Reformladen ein Pflaumenmus von Alios (heißen die so?) gekauft und die war eher Marmeladenartig ... es gibt bei uns dann noch den Zwetschkenröster ... den hatten wir heute zum Kaiserschmarren *njamnjamnjam* ... das ist dann wie ein Kompott ... aber perfekt für die Pofesen ist die zähe Powidel ... Mus klingt auch schon so mild : ) Also bitte keine Care Pakete : D Ich denke es ist hier in Österreich leichter Deutsche Spezialitäten zu finden, als umgekehrt : )

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    2. Aha! Bei uns gibt es noch Apfelkraut, hat aber mit Kraut an sich nix zu tun ... Es wird aus eingedicktem Saft aus frischen und gedämpften oder gekochten Früchten im Pressverfahren hergestellt. Das Zeug ist auch zäh und unter 20°C gar nicht sreichfähig. Wird auch als Back- und Kochzutat verwendet.

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    3. Jaja, das kenne ich auch! Habe es aber noch nie probiert! Kreigt man hier auch nur im Reformladen : D

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  3. Die Schokovariante kann ich nur empfehlen.
    Sehr lecker! :)

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  4. Bei uns in der Schweiz heissen diese Dinger Fotzelschnitten :-)

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  5. hhhhmmmmm...ich brauch so nen sandwichmacher! zum glück geht hier die flohmarktsaison auch bld los... :-)

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  6. Mhm....ich lieeeebe Powidl, aber auf die Idee bin ich noch nicht gekommen. Danke schön!

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  7. dann schau ich mal im Reformhaus!
    Danke dir für den Tipp!

    LG Claudi

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