Donnerstag, 5. April 2012

Mittwoch: Aller guten Dinge sind 3 und einmal bitte wegschauen

... Kasperl und Ostermarkt die Dritte:

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Dieses Mal Weiße Schoko auf Nuss.
Morgen werden Moritz und ich unsere eigenen Cupcakes machen ... sonst geht das ganz schön ins Geld : )


hmmm

... kann das wirklich sein?


Wieder ein wenig durch die Altstadt flanieren ...

Untitled Untitled Untitled Untitled Bei den Reichen und Schönen Untitled Untitled

... da plötzlich drückt die Blase.

Nicht meine und auch nicht die im Schuh, sondern die des Buben. Und zwar so richtig.
In der Fußgängerzone fehlt es leider an geparkten Autos die Deckung geben, also wohin ...

Ich weiß nicht wievielen von euch der Meinl am Graben ein Begriff ist.

Auf der HP wird er als " Österreichs erste Adresse für Gourmets und Genießer"  bezeichnet ... und das ist er vermutlich auch. Man bekommt hier alles, aus jedem Winkel der Welt.

Wir verirren uns ein paar Mal im Jahr hin, um zu gustieren und ein paar Gutis mit zu nehmen.
Vor Weihnachten zum Beispiel.

... nun ja, wir standen in unserer misslichen Lage eben genau davor.

Ich bin kein Freund von öffentlichen Toiletten und mit einem Sohn beschenkt, ist diese ganze "Pipi" Sache zum Glück recht unkompliziert ... aber wie gesagt, Fußgängerzone. Altstadt. Der Teil in dem sich Tiffany, Versace und Luis Vuitton einen Häuserblock teilen : )

"Diese Toiletten werden vermutlich die saubersten der Stadt sein" denk ich mir, also rein.

Endlich die Toiletten gefunden und aufs Damen WC gehuscht.
Alles besetzt. Na toll. 2 Toiletten für die "die erste Adresse" fand ich dann auch ein wenig mager ... egal.

Mit dem bereits tänzelnden Moritz an der Hand zum Männer WC weiter  und rein ... leider habe ich nicht an die Pissoir gedacht und stehe, in, zum Glück respektvoller Entfernung, einem älteren Herren gegenüber der eben dieses benutzt.

Jössas!

Schnell weg geschaut und mich entschuldigt. Den Buben blind instruiert. Ich kann ja jetzt schlecht mit ihm rein ... der ältere Herr kommt mit einem verschmitzten Lächeln raus (ich denke mal, er hat das ganze gar nicht richtig mitbekommen) und meinte zu Moritz, noch immer sehr freundlich, "Du schaffst das schon alleine, gell?" ... die Stimme kam mir bekannt vor ... und auch das Gesicht ... ah, der Bub schaffts nicht, denn der ist angestachelt und hoch motiviert zum Pissoir unterwegs ... es fehlen noch ein paar cm ... "Moritz, nix angreifen! Das ist nicht zum Festhalten!" ... ich nun wieder im WC, wir sind ja jetzt alleine, den Buben aufs "normalen" Klo mit Muschel bugsiert ... das Gesicht, woher kenne ich das ... Moment ... kann das sein? ... eine Stimmer von draußen "Na Herr Schenk, bist du fertig?" ...

Otto Schenk! Also doch!



... und im gleichen Gedankengang  ... mein Gott, ich habe einem der berühmtesten Kabarettisten und Schauspielern Österreichs am WC vom Meinl was weg geschaut!!!

Herr Schenk war mit einer lustigen Damen Runde unterwegs, die es vermutlich auch mit Humor genommen hätten, so viel wie sie gegackert haben, und ich versuchte mich als Paparazzi, einhändig und möglichst unauffällig  ...


Herr Schenk von hinten

...völlig talenfrei, wie man sieht : )

Ich sags euch ... wir müssen öfter in die Altstadt : D

Tags zuvor sind wir neben unserem ehemaligen Bundeskanzler an der Ampel gestanden.


Schmunzelnd noch etwas zu trinken besorgt, was in Anbetracht des Überangebots gar nicht so einfach war und raus ...

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... Moritz, weniger traditionsbewusst als seine Mutter, entschied sich für einen Litschi Saft namens Mao ...

... und das Mauzie, das, bewaffnet mit seinem ersten Dosengetränk,  durch die Gassen grölt: Ich trink ein Bier!"

... und da es sein erstes Dosengetränk war und Moritz nur Bier in Dosen kennt, ging er voller Stolz durch die Straßen und erzählte jedem der es NICHT wissen wollte, und meistens auch gar nicht verstand (das Phänomen Tourist hat er noch nicht ganz durchschaut) lautstark, dass er jetzt sein Bier trinkt ... ich ging verschämt mit etwas Abstand neben ihm her ...

Noch ein paar Runden mit dem Minibus und dann ab nachhause, denn es ist heiß geworden ...

home
... nach ein paar Stationen will der Litschi Saft wieder raus. Die Blase hat der Bub in Erbsengröße von seinem Vater aka Herrn B. geerbt ...

 ... ich habe heute schon genug gesehen und so muss er die paar Stationen durchhalten ...

 Und weil UBahn Klo nach Dixi Klo, sowieso am grauslichsten ist ...

was muss das muss
... in unserer Nachbarschaft gibt es genügend Gullideckel, Parkstreifen und weniger penible Mitmenschen : )

Völlig entleert wurde zu hause dann noch verdammt gut gekocht.

Kalbs Rosé Schnitzel (neu von Zurück zum Ursprung!!!) mit Champignons und Reis ...

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... den Nachmittag wieder mit Garteln am Sonnendeck verbracht.

Untitled Untitled Untitled es wird Mit den Nachbarn schwatzen
Mit dem Feuchtplattern geplagten Nachbarskind geplaudert (sonst wär´s ja fad)

... geduscht, gelesen und eingeschlafen ...

solarlights

Mittwoch, 4. April 2012

Dienstag: und täglich grüßt das Murmeltier + "Recycling Eier" TUTORIAL

Moritz geht es gut.
Schön langsam haben wir eine gewisse Routine was den Umgang mit MOE angeht.
Also habe ich mich breit schlagen lassen, noch einmal mit ihm zum Ostermarkt zu fahren ... wir brauchen 20 Minuten hin. Sollte also etwas sein, sind wir schnell zu hause.

Zu früh

... viel zu früh wahren wir da.
 So schnell kann es gehen, wenn der Bub will : )

Um die Zeit zu verkürzen gibt es ein zweites Frühstück ...  heute: Mango- Karotte ...

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... man muss die Feste feiern wie sie fallen ...

schon wieder weg

... jeden Tag eine andere Puppenspielerin bzw. ein anderer Puppenspieler ...

Untitled Puppentheater


... anschließend noch eine kleine Runde über den Markt ... Njamnjam Hello! Instrumente
... einen Nachschub geröstete Walnüsse besorgt ...

geröstete Walnüsse

... um anschließend mit dem Minibus 2x im Kreis zu fahren, einfach weils Spaß macht in dem kleinen Flitzer ...

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... noch ein wenig durch die Seitengassen der Altstadt flaniert ...

Altstadt Untitled Untitled Untitled Untitled Untitled street art Untitled

... und mich aufs neue in diese Stadt verliebt. Das schreit nach Wiederholung!

So, nun aber zu euch.
Ihr kommt in letzter Zeit viel zu kurz.

Mein Blog ist momentan eher ein Online Familien Tagebuch.
So hat er ja eigentlich auch angefangen.
Die Zeit mit Moritz ist so spannend und die Uhr tickt. Ab Herbst können wir nicht mehr so einfach blau machen. Das verpflichtende Kindergarten Jahr beginnt : (
Und ein Jahr darauf kommt Moritz in die Schule ... also wann, wenn nicht jetzt : )

Ein kleines Oster Tutorial, dass man eigentlich mit dem machen kann, was man zu hause hat, habe ich aber für euch.

Recycling Eier

Meine Mutter sammelt schon seit  Jahren alle Osterkörbchen , die so zu uns finden, und auch das Gras. Nicht blöd.
Ich habe mich auf  Flohmärkten eingedeckt, vor allem zum Verschenken.

 Denn diese geflochtenen Körbchen, aber auch die Pappteller sind gar nicht so billig ... kauft man das Ostergras dann auch noch jedes Jahr dazu, kommt schon ein ganz schönes Sümmchen zusammen. Ein Sümmchen dass man besser investieren könnte ...

Wirft man es nach den Feiertagen in den Müll, wie es leider viele tun, war der ganze (finanzielle und produktive) Aufwand auch noch umsonst.

Für die Familie gibt es also dieses Jahr selbst gebastelte Recycling Eier  ...

Was man dazu braucht ...

Was man braucht

Tapetenkleister,

Altpapier (möglichst saugstark, also keine Illustrierten),

ein paar Luftballons,

Osterservietten, wenn die nicht zur Hand, kann man die Eier nach dem Trocken auch nach eigenen Vorstellungen bemalen.


Los gehts:

1. Den Kleister laut Packungsbeilage anrühren ...

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2. ziehen lassen ... ca. so lange, wie es dauert um ein kleines Eis zu essen ; )

Warten bis der kleister fertig gezogen hat

3.  dann kann´s los gehen ...

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... für die Zaghaften mit Pinsel ... für die Abgebrühten per Hand ...

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... Moritz war ganz weggetreten, als er in der warmen Masse rumknetete : D

Osternest

... 3-4 Schichten reichen. Dann brauchen sie auch nicht so lange zum Trocknen.

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... wenn sie trocken sind, ein kleines Loch in den Luftballon stechen und ihn vorsichtig herauslösen ...

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Ostern kann kommen : )